24. Mai 2012

Wer Schatten küsst von Marc Levy





Titel:  Wer Schatten küsst
Orginaltitel: Le voleur d'ombres
Autor/in:   Marc Levy
Verlag:    Blanvalet
Einband:   Gebunden
Seitenzahl:   255
Erschienen:   23.04.2012
Preis:  17,99
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Klappentext:
Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...
Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen ? Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

(Text- und Bildquelle: Blanvalet Verlag)



Der erste Satz:
Ich hatte Angst vor der Nacht, Angst vor den Silhouetten, die sich in abendlichen Schatten einschlichen, die mal in den Falten der Vorhänge, mal auf der Tapete des Schlafzimmers tanzten.



Insgesamt:


„Mancher achtet Schatten wert, dem ist Schatten beschert…“

Schulbeginn nach den Ferien. Jeder Schüler findet seine Gruppe, nur er nicht. Er ist ein Außenseiter, er bekommt in der Schule kein Lächeln oder Schulterklopfen. Denn in der Schule ist er einsam. Seine Eltern versuchen ihm Mut zuzusprechen.

Er wurde in Dezember geboren und war der kleinste. Für ihn war es eine Demütigung klein zu sein. Marqués war ein wahrer Gräuel zu ihm. Marqués ärgert ihm und schikaniert ihn wo es nur geht. Dennoch hatten sie was gemeinsam, die beide waren in das gleiche Mädchen verliebt. Sie war wunderschön und hieß Elisabeth.

In der Schule sollte er ein Beispiel, zu dem Thema Präteritum machen. Das hat er auch getan, nur hat er draus ein Witz gemacht. Die einzige wo lacht war Elisabeth. Das passierte in Herbst und er hasste den Herbst! Am Samstag musste er nachsitzen, seine Aufgabe war den Hausmeister zu helfen. Er sollte mit einer Heugabel die Blätter weg tun, was er nicht schaffte. Darum kam der Hausmeister und half ihm.

Er hatte auch einen Freund, der Freund  hieß Luc. Luc war ein Bäckersohn, der irgendwann einmal die Bäckerei übernehmen sollte.  Dennoch war sein Traumberuf Arzt.



Ich fang mal an, in diesem Buch kam nie den Namen von der Hauptfigur vor. Es ist zwar richtig spannend und mit Gefühl geschrieben, dennoch fand ich es an manchen Stellen langweilig.  Es wurde vieles hinausgezogen. 

Dennoch ist  die Geschichte von der Hauptfigur traurig, was er alles durchleben muss, wünsche ich keinen. Genauso die arme Mutter, sie musste alles alleine regeln und abends denkt sie, dass sie ihren Sohn immer in Stich lässt. Anfangs ist zwar die Hauptfigur klein  und mein denkt er wäre zerbrechlich, doch es ändert sich mit der Geschichte.

 Die verschiedenen Szenen wurden super beschrieben und mit dem Gewissen etwas da drinnen. 
Ich empfehle jedem das Buch, da es sehr gefühlsvoll ist. Es ist die Geschichte eines kleinen Jungen, der langsam wächst und sein Leben erzählt. Und wie er versucht andere zu helfen. 




Autor/in:
Marc Levy wurde 1961 als Sohn eines Verlegers in Frankreich geboren. Er ist von Beruf Architekt und entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino. Von 1983 bis 1990 lebte er in San Francisco, wo er studierte und sein erstes Unternehmen gründete. Sein erster Roman, Solange du da bist, der von Steven Spielberg verfilmt worden ist, wurde zu einem internationalen Bestseller, genauso wie Wo bist du? und Sieben Tage für die Ewigkeit. Seit seinem Welterfolg lebt Marc Levy als freier Schriftstellerin London und Paris.


1 Kommentar:

  1. Vielen lieben Dank für die tolle Rezension!
    Liebe Grüße vom Blanvalet-Team

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